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Allgemeine Geschäftsbedingungen
 
Christian van Haut - EDV Dienstleistungen
 
Stand 10.11.2017
 
  1. Geltungsbereich
    1. Die nachfolgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten mit mündlichem oder schriftlichem Vertragsschluss als anerkannt. Die Vereinbarung von Abweichungen bedarf der schriftlichen Individualabsprache.

  2. Arbeitsmittel
    1. Der Auftragnehmer bestätigt mit Auftragserteilung, die dem Auftragnehmer zur Erfüllung seines Auftrages überlassene Software im Original zu besitzen.
    2. Zur Erfüllung des Auftrags notwendige Arbeitsmittel wie z.B. Kabel und Adapter werden als Waren betrachtet und nach Absprache mit dem Auftragnehmer in Rechnung gestellt.  

  3. Dienstleistungen
    1. Vorab mündlich besprochene Arbeitszeiten sind Schätzwerte und können durch bestimmte Faktoren überschritten und wenn nicht anders vereinbart, ebenfalls in Rechnung gestellt werden. Ausgenommen hiervon sind schriftliche Vereinbarungen und Pauschalangebote.
    2. Die Dienstleistung „Fernwartung" wird je angefangene 15 Minuten gemäß Preisliste berechnet. Die Zeit beginnt jeweils mit der Instruktion des Auftraggebers zum Herunterladen und Start der Fernwartungssoftware.
    3. Dienstleistungen vor Ort sowie allgemeine Dienstleistungen werden mit einem festen Stunden- oder Pauschalsatz berechnet.
    4. Als „Service vor Ort" werden alle Dienstleistungen bezeichnet, die nicht als „Fernwartung" gelten. 

  4. Waren
    1. Für gekaufte Waren besteht ein 14 tägiges Rückgaberecht, sofern sich diese im originalverpackten und unbenutzten Zustand befindet. Ausnahme bilden Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt oder konfiguriert werden und somit eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Beispielhaft für eine solche Ware ist ein vom Kunden gekaufter oder verbindlich bestellter Computer oder Router, der vom oder für den Kunden konfiguriert wurde.
    2. Bei auf nach Kundenspezifikation angefertigte oder Konfigurierte Waren beginnt die Garantie mit Beginn der Konfiguration durch den Auftragnehmer und nicht erst mit Erhalt der Ware.
    3. Es liegt im Ermessen des Auftragnehmers, für den Kunden vorkonfigurierte oder eingesetzte Hard- und Software gegen eine Gutschrift von höchstens 75% des Kaufpreises zurückzunehmen.              

  5. Preise und Zahlungsbedingungen
    1. Sofern nicht gesondert in einem Dienstleistungs- oder Wartungsvertrag geregelt, sind Rechnungen sofort und ohne Abzug zu begleichen. Nach vorheriger Absprache gilt ein Zahlungsziel von 10 Tagen ab Rechnungsdatum.
    2. Zahlungen erfolgen in Bar, Überweisung, per EC oder Kreditkarte. Bei Zahlung mit Kreditkarte, fallen Transaktionsgebühren in Höhe von 2,75% auf den Rechnungsbetrag an. Der Kunde wird vor Rechnungsstellung über anfallende Transaktionsgebühren informiert. Transaktionsgebühren werden gesondert aufgelistet.
    3. Der Auftragnehmer ist gemäß §19 (1) UStG von der Umsatzsteuerbefreit. Alle genannten Preise sind Bruttopreise.
    4. Rechnungen werden elektronisch angefertigt und persönlich, per E-Mail oder Postweg zugestellt. Steht der Umfang der Leistung vor Beginn des Auftrags nicht fest, wird dem Kunden der Rechnungsbetrag mündlich genannt und auf Wunsch in einem Serviceauftrag festgehalten.
    5. Anfahrtskosten fallen erst ab dem 10. km Entfernung zwischen Sitz des Auftragnehmers und dem Einsatzort in Höhe von 1,50 EUR / km für die einfache Strecke an.
    6. An Sonn- und Feiertagen fallen 50% Zuschlag an. Von dieser Regelung ausgenommen sind Waren sowie und ggf. anfallende Transaktionsgebühren.

  6. Eigentumsvorbehalt
    1. Die überlassene Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung unser Eigentum.
    2. Der Auftragnehmer unter Eigentumsvorbehalt stehende Auftragsgegenstände weder verpfänden, zur Sicherung übereignen oder dritten überlassen.          

  7. Gewährleistung und Haftung
    1. Der Auftragnehmer haftet nicht für Schäden und Fehlfunktionen, die nach Abschluss der Dienstleistung auftreten. Der Auftraggeber hat die Ware bzw. durchgeführte Dienstleistung unverzüglich zu kontrollieren und Mängel eventuelle zu reklamieren.
    2. Besteht ein Dienstleistungsvertrag zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer, ist eine Veränderung der Konfiguration an Hard- oder Software an vertraglich festgelegten Systemen und Komponenten nicht gestattet, sofern dies vertraglich nicht anders geregelt ist. Bei Zuwiderhandlung kann der Vertrag durch den Auftragnehmer einseitig gekündigt werden.
    3. Mängel und Fehlfunktionen, die während eines bestehenden Dienstleistungsvertrags durch Dritte verursacht werden, fallen nicht unter die vertraglich festgelegten Dienstleistungen und werden gesondert berechnet.
    4. Bei rechtzeitiger und berechtigter Beanstandung von Waren oder Dienstleistungen, verpflichtet sich der Auftragnehmer, Nachbesserung innerhalb einer angemessen Frist zu leisten. Mehrkosten, verursacht durch Nachbesserung an einem vertraglich nicht festgesetzten Ort, trägt jedoch der Auftraggeber.
    5. Vertraglich festgesetzter Ort zur Erfüllung der Leistung ist, wenn nicht anders vereinbart, die im Dienstleistungsvertrag vermerkte Anschrift des Auftraggebers.
    6. Der Verkäufer gewährt 1 Jahr Gewährleistung auf neue und 6 Monate Gewährleitung auf gebrauchte Waren und Akkumulatoren. Die Feststellung bzw. Beseitigung nicht garantiefähiger Mängel wird in Rechnung gestellt.
    7. Bei Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt oder konfiguriert werden und somit eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind, beginnt die Garantiezeit mit Eingang der Ware beim Auftragnehmer.
    8. Es besteht kein Garantieanspruch auf Softwarefehler oder Fehler an Hardware, die auf Software Fehlfunktion zurückzuführen ist.

  8. Nebenabsprachen
    1. Vereinbarungen, die von den AGB abweichen oder nicht schriftlich festgehalten wurden, sind unwirksam.      

  9. Leihstellungen
    1. Wurde dem Auftraggeber eine Leihstellung zur Verfügung gestellt, so bleibt diese Eigentum des Auftragnehmers. Dieser ist berechtigt, die Leihstellung jederzeit mit einer Frist von 2 Tagen zurückzufordern. Kommt der Auftragnehmer dieser Forderung nicht nach, ist der Auftragnehmer berechtigt, die Leihstellung inkl. Sondergebühren (z.B. Installationsaufwand, Lieferung, Ersatzbeschaffung) Schadenersatz geltend zu machen.
    2. Die Leihstellung ist mit Sorgfalt zu behandeln. Abnutzungen, die über das gewöhnliche Maß hinausgehen, werden in Rechnung gestellt.
    3. Die Installation bzw. die Verwendung von Anwendungen, zum Zweck vertrauliche Daten und Lizenzen auszulesen, ist ausdrücklich untersagt.
    4. Handelt es sich bei der Leihstellung um einen Computer oder einen Datenträger, hat der Auftragnehmer darauf zu achten, keine persönlichen Daten zu speichern. Der Auftragnehmer übernimmt für Missbrauch persönlicher Daten auf Leihstellungen keine Haftung.           

  10. Erfüllung, Erfüllungsort und Gerichtsstand
    1. Für sämtliche Geschäftsbeziehungen zwischen Auftraggeber und Auftraggeber gilt deutsches Recht.
    2. Erfüllungsort für alle Verpflichtungen aus den Vertragsverhältnissen von Auftraggeber und Auftragnehmer ist der Sitz des Auftragnehmers.
    3. Handelt es sich beim Auftrag um eine Reparatur oder Instandsetzung, so kann der Erfolg nicht garantiert werden. Der entstandene Aufwand wird dennoch in Rechnung gestellt.
    4. Der Auftragnehmer verpflichtet sich gegenüber dem Auftraggeber,  Kosten und Nutzen einer Reparatur oder Instandsetzung abzuwägen und im Sinne der Kostenreduzierung ggf. davon abzuraten bzw. Alternativen vorzuschlagen.

  11. Nacherfüllung
    1. Der Verkäufer gewährt 1 Jahr Gewährleistung auf neue und 6 Monate Gewährleitung auf gebrauchte Waren und Akkumulatoren.
    2. Bei Defekten gebrauchter Waren, wägt der Verkäufer die Kosten für eine Reparatur ab. Ist eine Reparatur aus wirtschaftlichen oder technischen Gründen nicht möglich oder unzumutbar, wird dem Käufer der Zeitwert erstattet.
    3. Durch unsachgemäße Nutzung verursachte Mängel sind von jeglichen Gewährleistungs-ansprüchen ausgeschlossen.        

  12. Datenschutz, Datensicherheit und Datenverarbeitung
    1. Für sämtliche Geschäftsbeziehungen zwischen Auftraggeber und Auftraggeber gilt deutsches Recht. In einem durch gesetzliche Bestimmungen vorgegebenen Rahmen, werden personenbezogene Daten des Auftraggebers zur Auftragserfüllung und Kundenstammdatenpflege gespeichert, verarbeitet und genutzt. Als Personenbezogene Daten sind beispielhaft: Vorname, Nachname, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail Adresse sowie eine Beschreibung der Systemlandschaft.
    2. Der Auftraggeber ist jederzeit berechtigt, die Löschung sämtlicher personenbezogener Daten zu verlangen, sofern kein gültiger Dienstleistungsvertrag besteht.
    3. Der Auftraggeber ist berechtigt, personenbezogene Daten zur Erfüllung eines Auftrages an Dritte weiterzugeben.
    4. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, kundenspezifische Daten nicht an dritte weiterzugeben oder sofern dies nicht der Erfüllung des Auftrags bedarf.
    5. Der Auftragnehmer ist berechtigt jedoch nicht verpflichtet, im Sinne der Datensicherheit eine Sicherheitskopie der Daten des Kunden anzufertigen, sollte durch die Erfüllung des Auftrags ein Datenverlust möglich sein.
    6. Der Auftraggeber ist für die Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich. Für durch den Auftrag verursachten Datenverlust, haftet der Auftraggeber nicht, sofern dieser nicht durch grobe Fahrlässigkeit verursacht wurde.
    7. Der Auftragnehmer haftet nicht für den Verlust von Daten. Das Vorhandensein funktionstüchtiger Software zur regelmäßigen Datensicherung wird daher vorausgesetzt. Wurde der Auftragnehmer mit der Einrichtung einer solchen Software beauftragt, so hat sich der Auftraggeber vor Freigabe des Systems von der korrekten Funktion der Software, z.B. durch eine Vorführung, zu überzeugen. Um die Funktionstüchtigkeit der Datensicherungssoftware zu gewährleisten, hat der Auftraggeber zu festgelegten Zeitpunkten das Medium zur Sicherung der Daten zu wechseln. Eine regelmäßige Kontrolle des Backup Logs sowie testweise Datenwiederherstellungen werden vom Auftraggeber durchgeführt, sofern der Auftragnehmer nicht vertraglich mit dieser Aufgabe betraut wurde.          

  13. Schlussbestimmungen
    1. Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder eine Regelungslücke enthalten, so werden Auftraggeber und Auftragnehmer unwirksame oder unvollständige Bestimmungen einvernehmlich durch angemessene und wirksame Regelungen ersetzen oder ergänzen. Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt hiervon unberührt.